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Ich bin am 26.05.02 mit 2 Geschwistern in Hohenhameln geboren. Meine Züchter gaben mir den Namen Extrabreit, weil ich der breiteste war. Nun war ich also da und freute mich auf meine neue Mutti. Im August sah ich sie das erste Mal. Sie ging vor uns auf die Knie. Da wir alle drei sehr neugierig waren, liefen wir also hin. Meine Geschwister schubste ich weg, weil ich mir dacht, die oder keine. Und auch meine neue Mutti war sehr von mir angetan. Man hatte ich ein Glück, sie wollte mich mitnehmen.
Am 30.08.02 war es dann soweit, sie holte mich. Klar war es für mich auch nicht leicht, meine Hundemutter, Züchter und meine Geschwister zu verlassen, aber ich freute mich auf neue Abendteuer mit meiner neuen Familie.

Da mein Züchtername zu lang war zum rufen, gab mir mein Frauchen den Namen Bomber, sehr passend wie ich fand. Den konnte man super mit Bolle abkürzen. Mir gefiel der neue Name.


Nun saß ich kleiner Knopf in der riesen Wohnung. Meine Mutti wollte, dass ich erstmal alles beschnuppere. Man, war das eine grosse Spielwiese.. Ich durfte sogar aufs Sofa. Meiner erster Tag war so aufregend, dass ich völlig erschöpft eingeschlafen bin.


Mit der Zeit gewöhnte ich mich an die neue Umgebung. Meine Mutti nahm mich überall mit hin. Wer lässt auch schon so einen süssen Bulldog allein? Niemand.. :)
Wenn mein Frauchen arbeiten war, durfte ich zu meinem neuen Spielkameraden hin. Sie lies mich nie alleine zuhause.


Irgendwann merke ich aber, dass mit mir nicht alles in Ordnung war. Mein Frauchen gab mir einen Gänsehals, die ich vom Züchter auch immer bekommen hatte.. Da ich aber so gierig alles verschlungen hatte, verschluckte ich mich und ich bekam keine Luft mehr. Zu allem übel biss ich meine Mutti so feste auf die Finger, dass sie blutete, weil sie mir helfen wollte. Ich wollte ihr doch keinen Schrecken zuführen, aber ich bekam einfach keine Luft. Da war ich grad mal 5 Monate alt.


Mein Frauchen ging mit mir sofort zum Tierarzt, der meinte, dass das normal sein, bei meiner Rasse. Also keine Gänsehälse mehr. Schade eigentlich, aber meiner Gesundheit zuliebe bekam ich sie nicht mehr.


Mittlerweile hatte meine Mutti einen Papi kennengelernt, den ich sehr mochte. Natürlich eroberte ich sein Herz. Wer konnte mir schon wiederstehen?
Nun waren wir eine richtige Familie. Mein Herrchen spielte viel mit mir. Nur merkte ich, dass ich sehr schnell ausser Atem kam. Hm, warum eigentlich .. ich bin doch fit.. dachte ich.


Immer öfter bekam ich keine Luft und wir sind immer wieder zum Tierarzt gefahren, weil sich Mutti und Papi solchen Sorgen um mich gemacht haben. Da ich noch sehr jung war, meinte er, dass sich das verwachsen würde, und man sollte abwarten. Also Vertrauen in die Tierätze hatten Herrchen und Frauchen verloren, weil niemand richtig helfen konnte.


Nun wuchs ich halt mit der Kurzatmigkeit zu einem stattlichen Burschen heran. Meine Familie achtete darauf, dass ich nichts frass, was meinen Hals irgendwie verstopfen könnte.


Im Sommer gingen wir nur früh oder spät, damit ich nicht so hecheln musste.


Am Tage ging es mir super. Nur in der Nacht bekam ich manchmal keine Luft, so dass ich mich sogar einpinkelte, was mir äusserst peinlich war.. Ich war doch stubenrein. Mein Frauchen war auch manchmal sauer, weil ich pullerte, aber ich glaube, sie war auch einfach nur hilflos, weil sie nicht wusste, was die Ursache war. Gott sei dank waren die Anfälle nicht so oft. Ich machte mir darüber eigentlich auch nicht so die Sorgen.. Ich war ja gesund und jung, tollte mit anderen Hunden um die Wette.. Nur leider immer nur kurz, da ich nicht so gut Luft bekam. Meine Familie machte sich sehr doll Sorgen um mich, aber die Tieräzte rieten immer wieder, dass man mich nicht so anstrengen sollte.


Nun strichen halt die Jahre ins Land, in denen es mir wirklich gut ging. Ich hatte Freude im Leben und es machte Spass, einfach nur ein Hund zu sein. Ab und zu sind wir auch zu Ausstellungen gefahren, damit jeder sehen konnte, was für ein Prachtkerl ich doch bin. Nur irgendwann sind wir nicht mehr gefahren, ich schätze mal, mein Frauchen wollte mir das wohl nicht mehr antun, obwohl ich es immer toll fand, andere von meiner Rasse zu sehen.


Ich habe irgendwie gemerkt, dass ich mich in dem letzen Jahr sehr verändert hab. Ob mein Gehirn nicht mehr mitgemacht hat? Ich schlief viel, tollte auch nicht mehr soviel rum. Nur mit meiner Bulldoggenfreundin. Aber andere Hunde interessierten mich nicht mehr so sonderlich.


Im Mai 07 bin ich 5 Jahre alt geworden und ich hatte immer mehr mit meiner Gesundheit zu kämpfen. Erst war es nur ein Pilz, dann kamen noch Zwischenzehenzysten dazu. Vor 2 Monaten konnte ich plötzlich nicht mehr richtig hören. Meine Familie machte sich riesig Sorgen um mich. Der Tierarzt meinte, dass meine Ohren so dreckig seien, dass alles verstopft ist. Warum dreckig, meine Familie macht mich doch immer ordentlich sauber?! Also bekam ich jeden Tag Medikamente in die Ohren, damit die wieder richtig sauber wurden.


Und dann kam der Tag, der alles veränderte. Ich bekam sowenig Luft, dass ich noch nichtmal richtig essen konnte. Ich brach alles wieder aus. Ich wollte noch nichtmal rausgehen, so schlecht ging es mir. Meine Familie machte sich richtige Sorgen, nur war es schon sehr spät. Ich wollte nur noch schlafen.

In der Nacht von Samstag (06.09) auf Sonntag (07.09.07) Nachts um drei hatte ich meinen ersten Anfall. Ich brach den letzen Rest Futter aus mir raus und zappelte in meinem Korb wie ein Verrückter, weil ich keine Luft bekam. Meine Familie stellte mich auf die Beine, damit mir nicht die Luft abgedrückt wird. Ich fing mich wieder. Nachdem ich sauber gemacht worden bin, legte ich mich hin um zu schlafen. Um halb acht bekam ich den zweiten Anfall. Um halb zehn den Dritten und um Zehn war die Tierärztin bei mir. Sie gab mir alle möglichen Medikamente, weil sie dachte, ich hätte vielleicht draussen was giftiges gefressen. Auch abschwellende Medikament, falls mich eine Biene gestochen hat.

Ich lief ziellos in der Wohnung umher. Ich hatte Angst, mich hinzulegen, da ich bestimmt wieder einen Anfall bekommen hätte. Aber ich war so dermaßen müde, dass ich irgendwann mich hinlegen musste. Ich lag noch nicht mal 2 Minuten, dann bekam ich schon wieder keine Luft. Mein Papi stellte mich immer wieder auf die Beine.. Ich war völlig weggetreten, registrierte kaum noch, was um mich herum geschah. Wieder kam die Tierärztin. Nun bekam ich ein Medikament, was meine Bronchen öffnen sollte. Mein Frauchen ging mit mir an die frische Luft. Also stand ich auf der Wiese, wollte eigentlich nur schlafen, aber ich konnte nicht. Mittlerweile war die Tierätzin wieder auf dem Weg zu mir.
Nachdem wir reingegangen sind, hatte ich wieder einen Anfall. Diesmal einfach so, im stehen. Meine Familie brachte mich in die Praxis, wo ich ein Schlafmittel bekam, damit ich mich beruhigte. Endich konnte ich liegen. Der Tierarzt brachte mich in eine Schlafbox, wo er mich unter Nakose setzte, damit sich mein Hals beruhigen konnte. Die Nacht hab ich im Dämmerzustand hinter mich gebracht, am nächte Morgen wurde ich wach und durfte an die frische Luft. Meine Mutti rief mehrmals an, um sich nach meinem Gesundheitszustand zu erkundigen. Eigentlich ging es mir gut, hatte Hunger und Durst. Aber das war fatal. Nachdem ich gefressen hatte, musste ich wieder brechen und ich bekam meinen letzten Anfall. Der Tierarzt musste mich wiederbeleben.
Wieder bekam ich eine Narkose. Ich hatte keine Lust mehr. Ich wollte nur noch schlafen. Ich wusste, dass meine Familie auf dem Weg zu mir waren. Ich wurde zu meiner Familie gebracht. Ich wusste sie waren da, obwohl ich im Dämmerzustand war. Der Geruch, alles war so vertraut. Ich beruhgte mich, obwohl mir das Atmen so schwer fiel. Ich wusste, dass meine Familie sehr traurig war. Der Tierarzt gab mir was, damit ich einschlafen konnte. Endlich..... Ich sah meine Familie und war dankbar, dass sie mich nicht leiden liessen.




 

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